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14.06.2026: Landesjugendmeisterschaften 2026 im 10-Ball

Bild: Landesjugendmeisterschaften 2026 im 10-Ball

Die heutige Landesjugendmeisterschaften im 10-Ball war geprägt von packenden Duellen, viel Spannung und einigen Überraschungen. Der Ablauf heute und am gesamten Wochenendes verlief in einer wunderbar ruhigen und harmonischen Atmosphäre, wobei der Umgang in den Begegnungen hier und da vielleicht sogar ein wenig zu freundschaftlich war. Dennoch gab es an den Tischen sportliche Höchstleistungen zu bestaunen.


U18: Luka Antic bleibt ungeschlagen 

In dieser Altersklasse bekamen die Zuschauer ein hohes Niveau geboten. Luka Antic krönte sich in dieser Gruppe mit einer makellosen Leistung zum Sieger: In einem anfänglich stark umkämpften Match setzte er sich mit 6:4 gegen Elias Marx durch und dominierte anschließend in seinem zweiten Spiel gegen Henry Spang deutlich mit 6:2. Elias Marx bewies im Anschluss ebenfalls sein Können und sicherte sich einen klaren 6:1-Sieg gegen Henry Spang, welcher heute leider nicht viel ausrichten konnte. 


U16: Dominanter Auftritt von Benjamin Hirschberger 

Die U16-Klasse (Ausspielziel 5 Punkte) stand voll und ganz im Zeichen von Benjamin Hirschberger. Mit enormer Souveränität ließ er seinen Gegnern keine Chance: Er besiegte zunächst Marc Witt mit 5:1 und ließ daraufhin ein perfektes 5:0 gegen Luca Wolk folgen. Marc Witt konnte sich im direkten Duell gegen Luca Wolk mit 5:2 behaupten. Der frisch gebackene U16-Landesjugendmeister Benjamin Hirschberger zeigte an diesem Wochenende nicht nur am Tisch vollen Einsatz: Er musste das Turnier direkt nach seinen Partien verlassen, um äußerst pflichtbewusst bei den Relegationsspielen zur Unterstützung bereitzustehen. 

Anmerkung: durch seine spielerische Leistung hat er entscheidend dazu beigetragen, dass der Klassenerhalt des BC Stuttgart gelungen ist. 


U14: Viel Herzblut, Dramatik und ein magisches Ende  

Wenn es am vergangenen Wochenende ein Feld gab, das die Zuschauer durch ein wahres Wechselbad der Gefühle schickte, dann war es zweifellos die U14-Klasse. Hier war alles geboten: von rasanten Siegen über nervenaufreibende Marathon-Matches bis hin zu viel Freude und Jubel.


Der unaufhaltsame Champion: Esad Selim Gündüz 

Einer ließ an diesem Tag jedoch von Beginn an keine Zweifel aufkommen: Esad Selim Gündüz. Er spielte sich in einen regelrechten Rausch und legte einen unfassbaren Durchmarsch hin. Bereits in der ersten Runde setzte er mit einem 4:1 gegen Daniel Cavalleri ein klares Ausrufezeichen. Mit eisernem Fokus dominierte er im Anschluss auch Matthis Meier (4:1) und Markus Schneider (4:1). Selbst in den umkämpften Partien gegen Katharina Schnelle (4:2) und im rasantesten Match des gesamten Turniers – in nur 24 Minuten gegen Alexander Seil (4:2) – blieb er nervenstark und ungeschlagen. Eine meisterhafte Leistung, die ihm den unangefochtenen Spitzenplatz sicherte!


Der jüngste Kämpfer erobert die Herzen: Alexander Seil 

Für großes Staunen sorgte der erst 7-jährige Alexander Seil. Er startete mit einem unglaublichen Paukenschlag ins Turnier und fegte in der ersten Runde Katharina Schnelle mit einem 4:0-Sieg vom Tisch. Doch ein Turnier verlangt Ausdauer. Nach zwei harten Niederlagen gegen Daniel Cavalleri (1:4) und Markus Schneider (0:4) zeigte der jüngste Teilnehmer in Runde 4 sein absolutes Kämpferherz. Gegen Matthis Meier lieferte er sich einen hochspannenden Nervenkrieg. Ganze 52 Minuten verlief das Spiel hin und her, bis sich Alexander denkbar knapp mit 3:4 geschlagen geben musste. Trotz dieser bitteren Niederlage kämpfte er auch in seinem letzten Match gegen den Turniersieger tapfer weiter – ein Durchhaltevermögen, das den größten Respekt verdient.


Das krönende Finale: Katharinas magischer Moment 

Die wohl emotionalste Geschichte des gesamten Wochenendes schrieb jedoch Katharina Schnelle. Ihr Turnierweg war zunächst von steilen Bergen und tiefen Tälern geprägt. Nach einem harten 0:4-Start gegen Alexander und einem 1:4 gegen Markus Schneider drohte der Mut zu schwinden. Doch Katharina gab nicht auf. In Runde 3 zeigte sie bereits gegen den späteren Champion Esad Zähne (2:4), bevor sie in Runde 4 gegen Daniel Cavalleri in das absolute Marathon-Match des Turniers ging: Ganze 62 Minuten kämpfte sie um jeden Ball, nur um am Ende unglücklich mit 2:4 zu unterliegen.


Dann brach die 5. Runde an – das allerletzte Match der Veranstaltung. Die Halle war ruhig, der Fokus lag ganz auf dem Tisch, an dem Katharina auf Matthis Meier traf. All der Frust der vorherigen Runden schien wie weggeblasen. 56 Minuten lang spielte sie hochkonzentriert, behielt einen kühlen Kopf und lochte Kugel um Kugel. Als die letzte Kugel fiel und das Ergebnis von 4:1 auf der Anzeigetafel aufleuchtete, brachen alle Dämme. Es war nicht nur der krönende Abschluss eines langen Turniertages, sondern Katharinas allererster Match-Sieg überhaupt. Der Jubel war groß, die Erleichterung greifbar – ein magischer Gänsehautmoment, der genau das verkörpert, was den Billardsport so wunderschön und unvergesslich macht. Ein Moment, der ihr noch lange in Erinnerung bleiben wird!



Den feierlichen Abschluss bildete die Siegerehrung, bei der wunderschöne Pokale auf die jungen Athleten warteten. Geleitet wurde das Turnier von Markus Wiedermann und der Vize-Präsidentin Susi Harbrecht-Berndt, die im Anschluss auch gemeinsam die Trophäen an die strahlenden Sieger überreichten. Wir danken dem BV Pforzheim, dass wir das Vereinsheim nutzen durften und durch den Vorsitzenden Berthold Gillich höchst persönlich lecker bekocht wurden. 


Dieses Turnierwochenende hat eindrucksvoll gezeigt: Billard ist weit mehr als nur reine Präzision. Um in diesem Sport erfolgreich zu sein, benötigt man starke Nerven, einen kühlen Kopf und vor allem eines – viel Respekt. Respekt gegenüber dem Spiel, Respekt gegenüber dem Gegner und ganz besonders Respekt gegenüber sich selbst.


Wir gratulieren den Landesjugendmeistern und bedanken uns für ein tolles Wochenende!


Markus Wiedermann


 

13.06.2026: Landesjugendmeisterschaft 2026 im 9-Ball

Bild: Landesjugendmeisterschaft 2026 im 9-Ball

Am 13. Juni 2026 versammelte sich der Billard-Nachwuchs

zu den packenden Landesjugendmeisterschaften im

9-Ball. Unter den wachsamen Augen der Turnierleitung - bestehend aus dem Landesjugendwart Markus Wiedermann und dem Landesjugendtrainer Thomas Mooshammer - boten die Talente dynamischen Spitzensport. Als offizielle Vertreterin des Verbandes begleitete Susi Harbrecht-Berndt, Vizepräsidentin für Leistungssport, das Turniergeschehen.

Ein besonderes Highlight des Tages war die U16-Konkurrenz. Aufgrund des kleinen Feldes von nur zwei Teilnehmern entschied sich die Turnierleitung für ein besonders anspruchsvolles Format: Gespielt wurde auf fünf Gewinnsätze (Best of 5) mit jeweils fünf Partien. In diesem vielversprechenden Match traf der Bundesnachwuchskaderathlet Benjamin Hirschberger auf Luca Wolk. Obwohl Hirschberger als klarer Favorit in die Begegnung ging, lieferte Wolk einen starken Kampf und verlangte seinem Gegner über die gesamten 77 Minuten Spielzeit so viel ab, wie er nur konnte. Letztendlich schaffte Hirschberger es seine Erfahrung und spielerische Routine auf das Tuch zu bringen und sicherte sich den Sieg souverän mit einem 3:0 in Sätzen.

In der U18, die mit drei Teilnehmern ausgetragen wurde, erlebten die Zuschauer spannende Partien am Tisch.

Schon die allererste Runde bot ein fesselndes Duell: Luka Antic und Elias Marx lieferten sich einen wahren Schlagabtausch auf Augenhöhe, den Antic erst nach nervenaufreibenden 92 Minuten hauchdünn mit 6:5 für sich entscheiden konnte. Antic bestätigte seine starke Form anschließend im dritten Durchgang mit

souveränen 6:2-Erfolg über Henry Spang und unterstrich damit seine Ambitionen. Elias Marx sicherte sich durch ein ebenfalls klares 6:2 gegen Spang den zweiten Platz in dieser hart umkämpften Altersklasse.

Das größte und intensivste Teilnehmerfeld präsentierte sich in der U14, in der sechs Teilnehmende über fünf Runden im "Jeder-gegen-Jeden"-Modus (Round Robin) antraten. Katharina Schnelle, die als einzige weibliche Teilnehmerin an den Landesjugendmeisterschaften antritt, wollte es sich nicht nehmen lassen trotzdem gegen ihre  männlichen Mitstreiter zu spielen. 

Es zeichnete sich an der Spitze ein enorm hohes und dichtes Leistungsniveau ab, wobei sich vor allem Esad Selim Gündüz, Daniel Cavalleri und Matthis Meier packende Kopf-an-Kopf-Rennen lieferten. Gündüz bewies nach einer knappen 3:4-Auftaktniederlage gegen Cavalleri enorme mentale Stärke und raste in den Folgerunden förmlich durch das Feld - unter anderem mit blitzsauberen 4:0-Siegen über Katharina Schnelle und Markus Schneider. Auch Matthis Meier zeigte Nerven aus Stahl: Er gewann gleich zwei seiner Partien, gegen Schneider und Alexander Seil, in der alles entscheidenden letzten Partie ("Hill-Hill") knapp mit 4:3. Daniel Cavalleri glänzte durch konstant starkes Lochspiel und verbuchte unter anderem deutliche Erfolge gegen Seil (4:1) und Schnelle (4:0) auf seinem Konto. 

Den krönenden Abschluss des Turniertages bildete die feierliche Siegerehrung. Vizepräsidentin Susi Harbrecht-Berndt ließ es sich nicht nehmen, die begehrten Pokale persönlich an die strahlenden Gewinner zu überreichen, während Landesjugendwart Markus Wiedermann die Urkunden für die starken sportlichen Leistungen verteilte. Das Event unterstrich einmal mehr die hohe Qualität, die enorme Leistungsdichte und die vielversprechende Zukunft der regionalen Jugendförderung im Poolbillard.


Herzlichen Glückwunsch an die Landesjugendmeister!


Markus Wiedermann

 

07.06.2026: Richard Wienold ist 6-Reds-Champion 2026

Bild: Richard Wienold ist 6-Reds-Champion 2026

In der neuen Snooker Arena Germany in Oberhausen gingen am Sonntagabend die Deutschen Meisterschaften 6-Reds 2026 zu Ende. Zwei Tage lang prägten hochklassiger Snookersport und spannende Matches den Wettbewerb mit 39 Teilnehmenden.

Am Ende setzte sich erneut Richard Wienold von der TSG Heilbronn durch und schrieb damit seine Erfolgsgeschichte fort. Nach den Titeln 2022, 2024 und 2025 sicherte sich der 27-Jährige nun bereits seine vierte Goldmedaille. Dabei setzte er mit einer Siegquote von 89,19 Prozent sowie einem Highbreak von 70 auch die Bestwerte des Turniers.

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Quelle: https://www.billard-union.de

30.05.2026: Landesjugendmeisterschaft 2026 U22 im 9-Ball + 10-Ball

Bild: Landesjugendmeisterschaft 2026 U22 im 9-Ball + 10-Ball

Spannung pur in der prallen Maisonne: Mark Pfaffenrodt krönt Aufholjagd mit Silber


Was für ein Turniersamstag! Während draußen die Temperaturen am 30. Mai bereits am Vormittag an der 25-Grad-Marke kratzten und die Schwüle des späten Frühlings langsam in den Turniersaal kroch, lieferten sich Baden-Württembergs Billard-Talente bei der Landesjugendmeisterschaft 2026 packende Duelle an den Tischen. 


Vormittag: Hitzeschlacht beim 10-Ball

Der Tag startete mit der Disziplin 10-Ball. Man merkte sofort: Das Niveau war trotz der frühen Stunde und der steigenden Raumtemperaturen Sehr hoch. Besonders überraschend waren die suboptimalen Leistungen von Mark Pfaffenrodt, der sichtlich angeschlagen in den Turniertag ging. Die gesundheitlichen Beeinträchtigungen machten ihm in der ersten Disziplin schwer zu schaffen. In der Gewinnerqualifikation musste er sich gegen einen bärenstarken Yusa Tutucu mit 2:6 geschlagen geben. Auch in der Verliererrunde fehlte noch das letzte Quäntchen Energie, sodass er gegen Francesco Dragotta mit 1:6 unterlag und das Halbfinale verpasste. Yusa Tutucu sicherte sich hier souverän den Titel im Finale gegen Dragotta.


Nachmittag: Der „Zweite Wind“ im 9-Ball

Als die Mittagssonne ihren Zenit erreichte und die Luft im Saal förmlich stand, schien die Konzentration bei vielen Spielern verständlicherweise kurzzeitig zu schwanken – doch nicht bei Mark Pfaffenrodt. Mit einer bewundernswerten mentalen Stärke und dem unbedingten Willen, sich zurückzukämpfen, startete er in den 9-Ball-Wettbewerb. 


Es war, als hätte er die Müdigkeit und die gesundheitliche Belastung mit dem Wechsel der Disziplin einfach weggewischt:

*   In der Gewinnerqualifikation fegte er Niklas Schilling mit einem deutlichen 6:1 vom Tisch.

*   Im Halbfinale ließ er Francesco Dragotta, der deutlich mit der schwülen Hitze zu kämpfen hatte keine Chance und zog mit einem weiteren beeindruckenden 6:1 ins Finale ein.


Abenddämmerung: Ein Finale auf Augenhöhe

Gegen 19:30 Uhr, als es draußen nur sehr langsam abkühlte, erreichte die Spannung am Tisch ihren Siedepunkt. Im Finale kam es zur Revanche des Vormittags: Mark Pfaffenrodt gegen Yusa Tutucu. In einem hochklassigen Match, das über 52 Minuten ging und beide Akteure an ihre Grenzen brachte, kämpfte Mark um jeden Ball. Am Ende fehlten nur Nuancen zum ganz großen Coup – mit 4:6 unterlag er Tutucu denkbar knapp und sicherte sich die Silbermedaille.


Fazit: Ein Tag der großen Moral

Auch wenn es am Ende „nur“ für den zweiten Platz im 9-Ball reichte, war Mark Pfaffenrodt der gefühlte Sieger der Herzen. Trotz körperlicher Einschränkungen eine solche Performance abzuliefern und sich nach einem schwierigen Vormittag so zurückzumelden, zeugt von wahrer Champion-Mentalität. 


Wir gratulieren Yusa Tutucu zum Doppelsieg und ziehen den Hut vor der kämpferischen Leistung aller Teilnehmer unter diesen sommerlichen Bedingungen!


9-Ball:

1. Yusa Tutucu

2. Mark Pfaffenrodt

3. Francesco Dragotta


10-Ball:

1. Yusa Tutucu

2. Francesco Dragotta

3. Kevin Minardi


Markus Wiedermann

 

26.04.2026: Landesjugendmeisterschaften Snooker 2026

Bild: Landesjugendmeisterschaften Snooker 2026

Liebe Sporstfreunde, 


zukünftig wollen wir die LJM nicht mehr in den Schulferien ausrichten um Kollisionen mit dem Familienurlaub zu vermeiden. Daher finden sie dieses Jahr wie folgt statt:

Sa. 13. & So. 14.06.2026 in Pforzheim

Aufgrund der Kurzfristigkeit wissen wir, dass auch diese Termine für manche nicht optimal liegen. In Zukunft erfolgt die Festlegung wesentlich früher, sodass alle Beteiligten gut planen können. 

Alle weiteren Infos sind in der Ausschreibung enthalten.

Bei Fragen stehe ich jederzeit per E-mail (landesjugendwart@billard-bw.de) zur Verfügung. 

Viele Grüße
Markus Wiedermann

ANLAGE:
- Ausschreibung LJM Snooker 2026
 

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30.05.2026: Landesjugendmeisterschaft 2026 U22 im 9-Ball + 10-Ball

Spannung pur in der prallen Maisonne: Mark Pfaffenrodt krönt Aufholjagd mit Silber


Was für ein Turniersamstag! Während draußen die Temperaturen am 30. Mai bereits am Vormittag an der 25-Grad-Marke kratzten und die Schwüle des späten Frühlings langsam in den Turniersaal kroch, lieferten sich Baden-Württembergs Billard-Talente bei der Landesjugendmeisterschaft 2026 packende Duelle an den Tischen. 


Vormittag: Hitzeschlacht beim 10-Ball

Der Tag startete mit der Disziplin 10-Ball. Man merkte sofort: Das Niveau war trotz der frühen Stunde und der steigenden Raumtemperaturen Sehr hoch. Besonders überraschend waren die suboptimalen Leistungen von Mark Pfaffenrodt, der sichtlich angeschlagen in den Turniertag ging. Die gesundheitlichen Beeinträchtigungen machten ihm in der ersten Disziplin schwer zu schaffen. In der Gewinnerqualifikation musste er sich gegen einen bärenstarken Yusa Tutucu mit 2:6 geschlagen geben. Auch in der Verliererrunde fehlte noch das letzte Quäntchen Energie, sodass er gegen Francesco Dragotta mit 1:6 unterlag und das Halbfinale verpasste. Yusa Tutucu sicherte sich hier souverän den Titel im Finale gegen Dragotta.


Nachmittag: Der „Zweite Wind“ im 9-Ball

Als die Mittagssonne ihren Zenit erreichte und die Luft im Saal förmlich stand, schien die Konzentration bei vielen Spielern verständlicherweise kurzzeitig zu schwanken – doch nicht bei Mark Pfaffenrodt. Mit einer bewundernswerten mentalen Stärke und dem unbedingten Willen, sich zurückzukämpfen, startete er in den 9-Ball-Wettbewerb. 


Es war, als hätte er die Müdigkeit und die gesundheitliche Belastung mit dem Wechsel der Disziplin einfach weggewischt:

*   In der Gewinnerqualifikation fegte er Niklas Schilling mit einem deutlichen 6:1 vom Tisch.

*   Im Halbfinale ließ er Francesco Dragotta, der deutlich mit der schwülen Hitze zu kämpfen hatte keine Chance und zog mit einem weiteren beeindruckenden 6:1 ins Finale ein.


Abenddämmerung: Ein Finale auf Augenhöhe

Gegen 19:30 Uhr, als es draußen nur sehr langsam abkühlte, erreichte die Spannung am Tisch ihren Siedepunkt. Im Finale kam es zur Revanche des Vormittags: Mark Pfaffenrodt gegen Yusa Tutucu. In einem hochklassigen Match, das über 52 Minuten ging und beide Akteure an ihre Grenzen brachte, kämpfte Mark um jeden Ball. Am Ende fehlten nur Nuancen zum ganz großen Coup – mit 4:6 unterlag er Tutucu denkbar knapp und sicherte sich die Silbermedaille.


Fazit: Ein Tag der großen Moral

Auch wenn es am Ende „nur“ für den zweiten Platz im 9-Ball reichte, war Mark Pfaffenrodt der gefühlte Sieger der Herzen. Trotz körperlicher Einschränkungen eine solche Performance abzuliefern und sich nach einem schwierigen Vormittag so zurückzumelden, zeugt von wahrer Champion-Mentalität. 


Wir gratulieren Yusa Tutucu zum Doppelsieg und ziehen den Hut vor der kämpferischen Leistung aller Teilnehmer unter diesen sommerlichen Bedingungen!


9-Ball:

1. Yusa Tutucu

2. Mark Pfaffenrodt

3. Francesco Dragotta


10-Ball:

1. Yusa Tutucu

2. Francesco Dragotta

3. Kevin Minardi


Markus Wiedermann